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brandsFreitag, 4. Dezember 2020

Comme des Garçons: Geschichte, Sublabels und Sneaker Collabs

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Text: JOSEPH FURNESS

Übersetzung: SONJA KROLL

Designerin Rei Kawakubo vereint gleich mehrere Brands unter dem Dach von Comme des Garçons, auch bekannt als „CdG-Universum”. Als wir kürzlich einen unserer Lieblings-Superhero-Filme angeschaut haben, wurde uns jedoch etwas klar: Der Begriff „Multiversum“ wäre eine viel treffendere Beschreibung für das weitverzweigte Modehaus und seine zahlreichen Sublabels.

 

Jedes Label innerhalb des Comme-Multiversums setzt eine ganz eigene Ästhetik um und unterstreicht Kawakubos radikalen Geist auf neue und experimentelle Art - von der klassischen Interpretation bei Comme des Garçons Homme Deux bis hin zur logozentrierten Welt von CdG.

 

Zur besseren Übersicht haben wir eine Roadmap zusammengestellt, die Sie durch die Geschichte der Marke, ihre vielen Labels und ihre begehrtesten Kooperationen leitet.

 

Die Geschichte von Comme des Garçons

 

Was bedeutet Comme des Garçons überhaupt?

Comme des Garçons ist, wie Sie vermutlich wissen, ein französischer Begriff. Übersetzt bedeutet der Markenname „wie die Jungs“: ein Name, der von Françoise Hardys Lied „Tous les garçons et les filles“ (Alle Jungs und Mädchen) aus dem Jahr 1962 inspiriert wurde.

 

Wer hat Comme des Garçons gegründet?

Rei Kawakubo ist die bahnbrechende Gründerin und Designerin von Comme des Garçons und eine der mächtigsten Frauen der Modegeschichte. Kawakubo wurde 1942 in Tokio geboren und studierte Bildende Künste und Literatur an der Keio University, bevor sie ihre Karriere in der Werbebranche und später als freiberufliche Stylistin begann.

 

Wann wurde Comme des Garçons gegründet?

Kawakubo designte schon 1969 erste Kollektionen unter dem Namen Comme des Garçons, bevor das Unternehmen 1971 offiziell gegründet wurde. Bis heute überblickt die äußerst produktive Designerin alles, was die Brand herstellt.

 

Wann begann der Siegeszug von Comme des Garçons?

Comme des Garçons war von Anfang an ein Go-to-Label für Couture- und Liebhaber der so genannten Beau Monde. Erst in den späten 1970er Jahren wurde die Brand jedoch zu einem bekannten Namen. Seitdem hat sich CdG als Vorreiter etabliert und ist die Brand der Wahl für Individualisten – daher auch die Vielzahl der Sublabels.

 

Wann fand die erste Runway-Show von Comme des Garçons statt?

Die erste Show feierte 1981 auf der Paris Fashion Week Premiere. Erstaunlicherweise kam Kawakubos erster Auftritt jedoch eher mäßig an. 

Kritiker stießen sich vor allem am „übermäßigen Gebrauch der Farbe Schwarz”.

Die Comme des Garçons Labels

Im Comme des Garçons-Multiversum gibt es für jeden Geschmack ein passendes Label – wir führen Sie unten durch jedes einzelne.

Comme des Garçons

Launch: 1969 (offiziell 1971)

 

Comme des Garçons ist – und war schon immer - eine Modemarke mit harter Schale und weichem Kern: nach außen hin disruptiv und herausfordernd, aber basierend auf einer avantgardistischen Empfindsamkeit. Seit den 70ern fordert Kawakubo die Normen der Modebranche mit Oversized-Silhouetten, kontrastierenden Prints und konzeptuellem Tailoring heraus. Dementsprechend kann man durchaus sagen, dass die Fashionwelt ohne sie viel weniger Pioniergeist hätte.

Comme des Garçons Homme

Launch: 1978

 

Vor allem die supereleganten Dandys der 70s waren begeistert, als Kawakubo ankündigte, ihre erste CdG-Zweitlinie in Menswear anzusiedeln – und zwar unter dem Namen Comme des Garçons Homme. Das Ergebnis war eine inspirierende Kollektion von Pieces, mit denen sich Männer mit klassischem Style langsam an die Ästhetik von Kawakubo herantasten konnten. Heutzutage arbeitet Kawakubo gemeinsam mit ihrem Schützling, dem Designer Junya Watanabe, an diesem Sublabel und produziert Kollektionen, die den Comme des Garçons-Style auf dezente Art umsetzen.

 

Comme des Garçons Homme Plus

Launch: 1984

Im CdG-Multiversum ist Comme des Garçons Homme Plus das auf mutigere Modefans ausgerichtete Parallel-Label zu Kawakubos ausgefallener Original-Brand. Als direkte Umsetzung der avantgardistischen Womenswear macht Homme Plus dekonstruierte, exzentrische Fashion für die schillerndsten Persönlichkeiten.

 

Comme des Garçons Homme Deux

Launch: 1987

 

Comme des Garçons Homme Deux ist die zurückgenommene Umsetzung von Kawakubos Comme des Garçons-Fashion. Das Label, dessen Kern vor allem Old-School-Uniformen mit preppy Blazern, Krawatten und maßgeschneiderten Hosen sind, fertigt nach traditionellen japanischen Techniken. Die zeitlose Anziehungskraft des Labels ist ein Verdienst von Kawakubos facettenreichen Designideen. Bei Homme Deux gelingt es ihr, ihre ausgefallenen CdG-Fantasien zu mäßigen, um stattdessen makellose Designs zu kreieren.

Comme des Garçons SHIRT

Launch: 1988

 

Bei Comme des Garçons SHIRT liegt das Hauptaugenmerk auf der Aufwertung der wichtigsten Bestandteile von Menswear – und eben auch des klassischen Herrenoberhemds. Seit 1988 mischt Kawakubo mit ihren rebellischen Ideen Essentials für stilbewusste Modefans auf. Mit SHIRT hat sie eine der beliebtesten Brands im CdG-Multiversum geschaffen.

 

Comme des Garçons, Comme des Garçons 

Launch: 1993

Comme des Garçons, Comme des Garçons (etwas klobig und daher auch als CdG, CdG abgekürzt) ist Kawakubos persönliches Reich. Das Label spiegelt den unverwechselbaren Stil der Designerin wider: monochrome Stücke, die mit asymmetrischen Schnitten und komplizierten Details neu erfunden werden. Es wird sogar gemunkelt, dass CdG CdG das Label ist, das Kawakubo selbst am liebsten trägt.

 

Junya Watanabe Comme des Garçons 

Launch: 1992

Was kommt heraus, wenn man exaktes Tailoring, dekonstruierte Designs, Patchwork und Leder miteinander kombiniert? Nein, nicht das Kostüm-Design von American Horror Story. Wir meinen Junya Watanabe Comme des Garçons. Junya Watanabe war ursprünglich als Modellbauer bei Comme des Garçons an Bord. Mittlerweile arbeitet Watanabe daran, die Fußstapfen seiner Mentorin auszufüllen. Bevor er seine erste Kollektion unter eigenem Namen veröffentlichte, war Watanabe Leiter der (mittlerweile eingestellten Linie) Comme des Garçons Tricot-Knitwear. Watanabes zukunftsweisende Womenswear-Brand ist derweil nicht nur eines der beliebtesten Labels innerhalb des Comme des Garçons-Multiversums geworden, sondern auch eine der beliebtesten High-Fashion-Brands der Welt.

 

Junya Watanabe Comme des Garçons Man 

Launch: 2001

Seine Designs erweiterte Junya Watanabe bereits Anfang der 2000er Jahre auf Menswear, nachdem sich sein Womenswear-Label als Erfolg bei Kritikern und Kundschaft erwiesen hatte. Und wie bei CdG nicht anders zu erwarten, wurde sofort ein separates Label namens Junya Watanabe Comme des Garçons Man eingerichtet. Genau wie die Schwestermarke im Bereich Womenswear setzt das progressive Label auf Patchwork-Techniken, Schottenkaros und die Dekonstruktion alltäglicher Silhouetten.

 

 

Play Comme des Garçons

Launch: 2002

 

Unverkennbar durch das ikonische Herzmotiv ist Play CdG das allgegenwärtige Label Kawakubos, das mittlerweile genauso berühmt ist wie die erste Marke aus dem Haus CdG. In diesem Paralleluniversum von Comme des Garçons dreht sich alles um Streetwear. Basics wie Kurz- und Langarm-T-Shirts, Zip-Up- und Overhead-Hoodies sowie Cardigans und Sweatshirts werden aus hochwertiger Baumwolle gefertigt und mit dem unverkennbaren Logo von Filip Pagowski verziert.

 

Comme des Garçons BLACK

Launch: 2008

Wer sonst als Rei Kawakubo wäre mutig genug, in Zeiten einer Weltwirtschaftskrise ein neues Sublabel zu gründen? Genau das tat Kawakubo im Jahr 2008 mit Comme des Garçons BLACK. Das Sublabel fährt eine Sneaker-ähnliche Strategie und ist mit seiner begehrten Leisurewear im coolen Schwarzweiß-Look (daher auch der Name des Labels) die Wahl aller Hypebeasts.

 

 

Comme des Garçons Girl

Launch: 2015

Comme des Garçons Girl ist Kawakubos superfeminine Version der Comme des Garçons-Ästhetik. Dabei geht es um die etwas jüngeren Comme des Garçons-Käuferinnen: Frauen, die die Realität vielleicht durch eine rosa Brille betrachten, dabei aber immer noch individualistisch genug sind, um sich mit Kawakubos ungewöhnlichem Style zu identifizieren.

 

CDG

Launch: 2018

Bold, sleek, youthful; CDG ist ein Direktverkaufslabel mit Logo-zentrierten Styles, das seit seinem Launch auf Nachhaltigkeit setzt und sich so einen Kultstatus bei seinen Fans verschafft hat. Keine Frage, dass das jüngste Mitglied der Comme des Garçons-Familie genauso erfolgreich ist wie seine Schwesterlabels: Seit 2018 gab es keine Fashion Week mehr, auf der wir nicht mindestens einen Celebrity gesehen haben, der ein Stück aus der CDG-Kollektion trägt.

 

Comme des Garçons Sneaker-Kollaborationen

 

Comme des Garçons PLAY x Converse

Fakt: Es gibt keine cooleren Converse als die Comme des Garçons PLAY x Converse-Kollaboration. Die begehrten Chuck Taylors sind eine Premium-Version der klassischen Silhouette, die uns alle an eines erinnern soll: Spaß an Mode zu haben – insbesondere mit Schuhen.

 

 

Comme des Garçons SHIRT x Supreme x Vans

Bei Commes des Garçons SHIRT liegt der Fokus auf Menswear-Essentials. Deshalb ist eine Collab mit Vans absolutes Must. Gemeinsam mit Supreme frischt CdG schon seit Anfang der 2010er Jahre das Footwear-Sortiment der Marke mit typischen Shirt-Prints und Supremes „BOGO“ auf.

 

Comme des Garçons x Nike

Wenn zwei Kultlabels zusammenarbeiten, muss das Ergebnis zwangsweise entweder zukunftsweisend sein - oder absolut daneben liegen. Im Fall von Comme des Garçons und Nike trifft glücklicherweise ersteres zu. Von den juwelenbesetzten Nike Shox Sneakers bis hin zum leuchtend pinken Nike Air 180: Alle Silhouetten sind äußerst begehrt. Bleibt nur die Frage, wie das noch zu toppen ist?

 

 

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