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Montag, 28. November 2016

City Guide: Tokio

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Tokio ist eine überwältigende Stadt und verzaubert Besucher mit einer unglaublichen Energie. Wer zum ersten Mal in die Metropole reist, wähnt sich mitunter auf einem anderen Planeten. Die Stadt mit rund 13,6 Millionen Einwohnern und einer der höchsten Bevölkerungsdichten der Welt pulsiert dank leuchtender Neon-Reklamen, High-Tech und schriller Streetstyle-Looks, ist jedoch gleichzeitig von uralten Bräuchen und traditioneller Architektur geprägt. Es ist genau dieser Kontrast aus Alt und Neu, der Tokio so besonders macht. Wer sich für eine Reise in die Mega-City entscheidet, sollte sich daher auf jeden Fall mehrere Tage Zeit nehmen, um alle Facetten der Stadt kennenzulernen und sowohl das Tokio von gestern als auch die Metropole von heute zu erleben.

city guide tokio

Das traditionelle Tokio: Tempel, Gärten und Teehäuser

 

Die meisten Menschen denken bei Tokio zuerst an quirlige Einkaufsstraßen und Hochhäuser, dabei wartet die japanische Hauptstadt auch mit zahlreichen Schreinen und Tempeln auf, die von ihrer reichen Geschichte zeugen. Lohnenswert ist unter anderem der Meiji-Schrein, der dem Meiji-Kaiser gewidmet ist. Er befindet sich mitten im Yoyogi-Park, umgeben von zahlreichen Bäumen, und lädt geradezu dazu ein, sich vom geschäftigen Treiben der Stadt zu erholen. Ein weiteres Highlight ist der Nezu-Schrein, der als einer der wenigen Gebäude nicht im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Wer zur richtigen Jahreszeit kommt, kann den umliegenden Azaleengarten durchstreifen und sich an der Blütenpracht erfreuen. Einer der ältesten Tempel Tokios ist der Sensoji, auch als Asakusa-Kannon-Tempel bekannt, der mit einer fünfstöckigen Pagode und eindrucksvollen Gebäuden lockt.

 

Grüne Oasen im Herzen der Stadt

 

Neben den Schreinen und Tempeln bieten auch die vielen Grünflächen eine überraschend ruhige Atmosphäre. Einer der bekanntesten Parks ist der Ueno-Park. Hier befindet sich nicht nur der sehenswerte Toshogu-Schrein, sondern auch viele Museen. Auch das Nationalmuseum für westliche Kunst, das von Le Corbusier entworfen wurde, sollte man sich nicht entgehen lassen. Der Shinjuku-Gyoen-Park ist eine friedliche Oase in einem der hektischsten Viertel von Tokio. Er bietet nicht nur verschiedene landschaftlich gestaltete Gärten im französischen, englischen und japanischen Stil, sondern ist auch der perfekte Ort, um die berühmten Kirschblüten zu bewundern.

 

Entspannte Stunden bei einer Tasse Tee

 

Wenn man eine kleine Pause einlegen möchte, kann man eines der japanischen Teehäuser besuchen, die sich oft ebenfalls in wunderschönen Gärten befinden. Eines davon ist das Teehaus im Garten Happo-en, das von Fischteichen und Bonsais umgeben ist. Es besteht die Möglichkeit, an einer japanischen Teezeremonie teilzunehmen, allerdings ist dafür eine Buchung im Voraus unerlässlich. Im Happo-en-Garten finden übrigens viele Hochzeiten statt, mit etwas Glück erspäht man vielleicht sogar ein japanisches Brautpaar. Alternativ ist das Yakumo Saryo zu nennen, eine Mischung aus Restaurant und Galerie, die das Sabo Teehaus beheimatet. Hier kann man nicht nur Tee, sondern auch vor Ort hergestellte japanische Süßigkeiten und salzige Speisen genießen.

 

Das Tokio von heute: Luxusboutiquen und ausgefallene Street-Fashion

 

Tokio ist natürlich nicht nur wegen seiner kulturellen Stätten und Grünanlagen einen Besuch wert, sondern auch wegen der fantastischen Einkaufsmöglichkeiten. Hier kommen sowohl Fans von bekannten Designern wie Dolce & Gabbana oder Versace als auch Liebhaber von ausgefallener Kleidung und Accessoires auf ihre Kosten. Große Kaufhäuser und alle bekannten Marken findet man im Viertel Shinjuku. Besonders schicke und gehobene Labels im Überfluss bietet das Viertel Ginza, in dem fast alle gängigen Luxusmarken vertreten sind.

 

Besonders trendig geht es im Viertel Shibuya zu, in dem man die aktuelle Street-Fashion bewundern kann. In den lebendigen Straßen befinden sich viele hippe Boutiquen mit trendsetzender Mode, Schmuck und Accessoires. Im Viertel Harajuku schließlich gibt es etwas für jeden Geschmack: Einerseits lassen sich hier die ausgefallenen Looks der berühmten Harajuku-Girls bestaunen, andererseits befindet sich im gleichen Viertel auch die Straße Omotesando mit edlen Designerboutiquen, die als Champs-Élysées von Tokio bezeichnet wird und ähnlich elegante Einkaufsmöglichkeiten bietet wie die Pariser Luxusmeile.

 

Wer eher auf Souvenirs aus ist, wird in den kleinen, engen Gassen von Asakusa fündig. Eine besonders große Auswahl gibt es in der Straße, die zum Sensoji-Tempel führt; hier reiht sich ein Stand mit Andenken an den anderen.

 

Die Qual der Wahl: Sake, Whisky oder Cocktails

 

Abends können neu erstandene Oberteile oder Kleider in einer der zahlreichen Bars Tokios ausgeführt werden. Wer das Nationalgetränk Sake kosten möchte, ist im Sasagin gut aufgehoben: Dort gibt es eine große Auswahl an Sake, dazu werden landestypische Snacks gereicht. Whisky-Fans sollten unbedingt die Bar Zoetrope besuchen, die mit einem außergewöhnlichen Dekor und 300 Whisky-Sorten begeistert. In der Bar & Lounge Majestic, die sich in 215 m Höhe befindet, haben Sie einen fantastischen Blick auf die Stadt und können den Tag bei einem Cocktail ausklingen lassen.

 

Fernöstliche Traditionen, kombiniert mit westlichem Flair

 

Auf den ersten Blick scheint Tokio sehr hektisch und unübersichtlich (tatsächlich gibt es in dieser Stadt nicht einmal Straßennamen, nur ein kompliziertes Hausnummernsystem). Wer sich jedoch auf die Metropole einlässt, wird mit unvergesslichen Eindrücken und viel Kultur belohnt. Zusätzlich ist die japanische Hauptstadt nicht nur sehr sicher, sondern lässt sich dank der perfekt getakteten öffentlichen Verkehrsmittel auch leicht erkunden. Eine Reise nach Tokio ist ein kleines Abenteuer, doch der Mix aus fernöstlichen Traditionen und modernen Einflüssen ist so spannend, dass er Besuchern noch lange im Gedächtnis bleibt.

tokio