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conscious fashionDonnerstag, 7. Oktober 2021

Die schönsten Taschen-Legenden der 90er − der ultimative Guide

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Text: SOPHIE HENDERSON

Übersetzung: SONJA KROLL

Die 90er haben Modegeschichte geschrieben und die ein oder andere Design-Legende hervorgebracht. Mit Blick auf die Jahrtausendwende legten die 90er mit ihren ikonischen Looks den Grundstein für Style-Revivals und Vintage-Freude. Man nehme nur die Seriensensation "Sex and the City" oder Celebrities wie Jennifer Aniston, deren Looks sich in dieser Saison erneut in unseren Looks etabliert haben.

 

Zu den charakteristischen 90s-Looks zählen sowohl Spitzenkleider als auch Riemchensandalen mit Kitten-Heels, aber nur wenige Looks haben den Erfolg der Designertaschen der 90er übertroffen. Schließlich waren die langersehnten It-Bags zeitweise nur über einen Platz auf der Warteliste erhältlich.

Wie erkennen Sie eine echte Designertasche?

 

Eine offizielle Definition, ab wann eine Designertasche "Vintage" ist, gibt es nicht. Taschen gelten in der Regel als "Vintage", wenn sie über 20 Jahre alt sind. Wichtig ist die Herkunft des Designs, das sich je nach Brand und Style unterscheidet.

 

Pre-owned Pieces aus zweiter Hand sind derzeit besonders gefragt. Schließlich ist der Kauf von pre-loved Taschen eine weitere Möglichkeit, die Umwelt zu schonen. Diese Taschen zählen als Investments, die den Test der Zeit bestehen.

Welche Designertaschen zählen zu den Trends der 90er?

 

Egal, ob Sie nach einer Schultertasche von Designern wie Christian Dior und Céline oder den funktionalen Nylonrucksack von Prada suchen, die Taschen der 90er-Jahre reichen von legendären Baguette Bags bis hin zu hochwertigen Umhängetaschen.

 

Wir feiern die Epoche der Designer Bags und stellen Ihnen 11 unserer Lieblingstaschen der 90er vor. In unserer Auswahl einzigartiger pre-owned Designertaschen entdecken Sie die schönsten Pieces für Ihre Sammlung. Dazu gibt es etwas Hintergrund über die Geschichte der Taschen.

FENDI Baguette

 

Die 90er waren geprägt von echten Taschensensationen, aber die FENDI Baguette dürfte wohl den monumentalsten Moment der Popkultur erlebt haben. Inspiriert vom französischen Brot ist diese „petite pochette“ zwar klein, aber unverkennbar.

 

FENDI stellte seine Pieces der legendären 90er TV-Show "Sex and the City" zur Verfügung und hat seit 1997 über 1000 Iterationen der ikonischen Baguette kreiert. Dazu gehören Kollaborationen mit renommierten Künstlern wie Damien Hirst und Richard Prince. Die Original-Silhouette der 90er Baguette ist auch heute sehr gefragt und steht den neuesten Baguette-Variationen in nichts nach.

Prada Nylon

 

Pradas Nylon-Rucksack kam noch vor der FENDI Baguette auf den Markt und ist quasi das Gegenstück zu der kultigen Mini-Tasche. Miuccias erste Tasche für ihr Familienunternehmen wurde dank des funktionalen Designs schnell zur Ikone der 90er.

 

Bei diesem Rucksack wird das charakteristische Nylonmaterial mit Saffiano-Leder kombiniert. Das cleane, dreieckige Logoschild verleiht dem Rucksack einen sportlichen Utility-Look. Die Verwendung eines Materials, das zuvor dem italienischen Militär vorbehalten war, leitete mit Prada eine neue Ära der Utilitywear ein, die bis heute aktuell geblieben ist.

 

Mit der Prada-Umhängetasche erhielt der gefragte Style auch eine puristische Note. Die originalen Minitaschen inspirierten die jüngste Re-Edition von 2005.

Céline Macadam

 

Céline schöpft Ideen aus der Vergangenheit: Das Triomphe-Monogramm und die miteinander verschlungenen Cs auf der auf der sogenannten "Blazon Chaine" wurden vom Arc de Triomphe inspiriert. Es dauerte nicht lange bis die Céline Macadam zur It-Bag und ein fester Bestandteil von LVMH wurde. Die trapezförmige Tasche mit Handgriff und dem Triomphe-Druck mit charakteristischem braunen Lederbesatz verkörpert die Reitsportwurzeln der Brand.

HERMÈS Kelly

 

Der Name der Kelly Bag geht auf Hollywoodstar Grace Kelly und ihren Titel als Prinzessin von Monaco zurück. Ende der 50er-Jahre wurde sie mit einer HERMÈS-Tasche fotografiert. Die Kult-Bag schirmte dabei ihren Körper ab, um die ersten Anzeichen ihres Babybauchs zu verbergen. Die ursprünglich als Sac à Dépêches bekannte Tasche wurde sofort zur Kelly Bag umgetauft.

 

Offiziell wurde die Tasche im Jahr 1977 von HERMÈS umbenannt. Mitte der 90er-Jahre war die Warteliste für die Kelly Bag lang genug, um ihren Ikonenstatus endgültig zu zementieren. Die charakteristische Trapezform der Tasche wurde schnell zu einem Bestseller auf der ganzen Welt.

 

Die gefragtesten Farbkombinationen der Kelly sind Pink und Blau. Besonders wertvoll ist die Kelly in Farbtönen wie Rose Lipstick, Rose Azalee und Rose Sakura, insbesondere bei kleinen Ausgaben wie der Kelly Pochette oder der Kelly 25. Die Bleu Bags, vor allem in den Nuancen Bleu Marine und Bleu Saphir, sind ebenfalls legendär.

Christian Dior Saddle

 

Der wohl hellste Stern im Universum von Christian Dior dürfte die Trotter Saddle Bag sein. Die auch Dior Saddle Bag genannte Tasche wurde erstmals 1999 während John Gallianos Amtszeit als Diors Chefdesigner gesichtet. Der Style mit den Reitsportelementen gab mit dem unverkennbaren Monogrammm die Richtung Logomania vor. Kein Wunder, dass die Saddle Bag als Kult-Bag erster Klasse gilt.

 

Die Saddle Bag gibt es in unzähligen Variationen, doch die Originaldesigns der 90er-Jahre sind nach wie vor die angesagtesten Styles. Das Top-Label vereint Nostalgie mit klassischen Farbkombinationen, Stickereiverzierungen und den charakteristischen goldfarbenen Beschlägen.

HERMÈS Constance

Die Constance-Tasche wurde angeblich nach einer Tochter von HERMÈS-Designerin Catherine Chaillet  benannt. Der Launch im Jahr 1959 war der Geburtstag des fünften Kindes der Designerin.

 

Als die damalige First Lady der Vereinigten Staaten, Jacqueline Kennedy, mit der Tasche gesichtet wurde, nahm der Erfolg der Constance zu und hielt bis in die 90er-Jahre an. Die Constance ist neben ihren bekannteren Schwestern Birkin und Kelly eine Seltenheit. Das Modell Constance gibt es in vier Größen und wird auch heute noch nach traditioneller Handwerkskunst in den Werkstätten von Pantin verarbeitet.

Louis Vuitton Monogram

 

Marc Jacobs startete 1997 als Kreativdirektor bei Louis Vuitton und hauchte dem Monogramm der Maison neues Leben ein. Eine ganz neue Zielgruppe erschloss sich zu jener Zeit durch Dapper Dans Verkauf von Taschen mit dem nachgemachten Logo in Harlem. Ein weiterer Grund für Jacobs das Logo zum Markenzeichen des historischen Modehauses zu machen. 

 

Pre-owned Taschen von Louis Vuitton reichen von der Monogram Canvas Alma über die kleine Pochette bis hin zur Speedy. Der ikonische Montsouris Rucksack wurde nach dem Parc Montsouris, einer der größten Grünflächen in Paris, benannt.

 

Die Monogram Vernis Kollektion war unter anderem bei Stilikonen wie Naomi Campbell und Kate Moss beliebt, was den Weg für Takashi Murakamis Kollaborationen Anfang der 2000er ebnete. Der japanische Künstler hat den Logo-Print neu interpretiert und ihm mit auffälligen Farbkombinationen, fröhlichem Kirschdruck sowie dem Einsatz von Denim auf den Mini-Umhängetaschen einen neuen Look verliehen.

Gucci Bamboo

 

In der langen Geschichte der Designertaschen sticht der Erfindergeist hervor, der den geschwungenen Griff der Gucci Bamboo auszeichnet. Als die Kollektion 1947 auf den Markt kam, war der Zweite Weltkrieg gerade vorüber und Rohstoffengpässe verlangsamten die Produktion. Die Kunsthandwerker von Gucci mussten zu Material greifen, das keinen Beschränkungen unterlag - und der Bambus-Henkel war geboren.

 

Traditionelle Handwerksmethoden stehen bei Gucci im Mittelpunkt: So wird der Bambusgriff von Hand über einer offenen Flamme bearbeitet, um das Material elastisch zu machen. Danach wird es mit mehreren Lackschichten überzogen. Das glänzende goldbraune Finish wird ebenfalls per Hand hergestellt und so sind die pre-owned Taschen von Gucci wahre, individuelle Einzelstücke.

 

Aus der Gucci Bamboo-Kollektion, die in den frühen 90er-Jahren besonders beliebt war, stammt auch Prinzessin Dianas Favorit. Ob auf öffentlichen Events oder bei privaten Ausflügen, die Gucci Bamboo ergänzte Dianas klassischen Style bei jeder Gelegenheit.

FENDI Zucca

Mitte bis Ende der 90er-Jahre stand ganz im Zeichen der Zucca-Manie. Karl Lagerfeld setzte das unverkennbare Monogramm ursprünglich als Innenfutter für die FENDI-Reisekoffer ein. Später tauchte es dann auch in der Prêt-à-porter-Kollektion und den Handtaschen von FENDI auf. Der charakteristische Jacquard-Canvas der Brand findet sich auf allem, was taschenförmig ist von der Baguette bis hin zur Zucchino Umhängetasche. Bis heute ist er in der gesamten FENDI-Kollektion präsent.

Lady Dior

 

Die Lady Dior sollte ein neues Gefühl von Selbstvertrauen und Freiheit widerspiegeln. Sie ist eine Hommage an Prinzessin Diana. Ursprünglich Chouchou genannt, wurde die Tasche speziell für Diana anlässlich ihres Besuchs in Paris im Jahr 1995 angefertigt.

 

Die klassische Henkeltasche besteht aus gestepptem schwarzem Leder und hat dekorative Dior-Verzierungen aus Metall, die an die von Christian Dior geliebten Glücksbringer erinnern sollen. Der “Diana-Effekt” machte die Tasche zu einer Ikone, sodass Dior 1996 beschloss, das Design öffentlich zugänglich zu machen und es zu Ehren der Prinzessin umzutaufen.

Prada Bowling Bag

 

Die Prada Bowling Bag rundete wortwörtlich das Jahrtausend ab. Mit ihrem halbrunden Design ist die Tasche sowohl smart als auch geräumig und wurde so zur ersten It-Bag des 21. Jahrhunderts. Die ungewöhnliche Form der Bowler mit ihren geschwungenen Linien und dem auffälligen Ledereinsatz war Miuccia Pradas Interpretation einer traditionellen Bowlingtasche der 50er und 60er-Jahre.

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