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Text von Jessica Aureli

 

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Beth und Tessa MacGraw haben eine Vision: Die Laufstege mit guter Laune fluten. Ihr Aktionsplan? Verspielte Prints und lächelnde Models. Und wie es aussieht haben die Designerinnen sich mit ihrer positiven Botschaft bereits auf die Zielgerade katapultiert.

Die Schwestern haben sich in Paris Zeit für ein Interview genommen und uns verraten, was den International Woolmark Prize so besonders macht, was es heißt, mit der Schwester zusammenzuarbeiten und warum Dame Natalie Massenet der Meinung ist, das Label lasse Träume wahr werden.

 

 

 

 

Über das eigene Label

Beth: “Wir sind beide sehr kreativ und wussten schon lange, dass das unser Traum ist. Früher haben wir Kleider für Puppen entworfen, später für uns selbst und jetzt für den Laufsteg. Unsere Mutter hat eine wichtige Rolle eingenommen. Wir haben von ihr so viel über schöne Kleidung gelernt und sie hat uns das Nähen beigebracht. Die Ausbildung hat früh begonnen.”

Tessa: ”MacGraw war immer unser großes Ziel. Wir wollten schon immer ein Label gründen. Mode birgt dieses riesige Potenzial zum Geschichtenerzählen. Das liebe ich. Deshalb sind wir so fasziniert von den Catwalk-Shows. Es macht uns einfach riesig Spaß, eine Macgraw-Welt zu entwerfen und zum Leben zu erwecken.”

 

 

Wie alles begann

T: ”Am Anfang war es schwer, Materialien zu finden, die uns gefallen. Deshalb haben wir nach den ersten Kollektionen entschieden, unsere eigenen Prints zu entwerfen und eigene Materialien zu gestalten. Wir haben gelernt, dass man einfach mit dem Designen beginnen und dann sein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt finden muss.”

B:” In den ersten Jahren hatten wir Nebenjobs und das Wohnzimmer diente als Firmenbüro. Die ersten Fashion Weeks haben wir komplett von zu Hause aus vorbereitet… alle Meetings, Castings und Anproben fanden zu Hause statt. Jetzt haben wir ein Studio, aber ich vermisse das Wohnzimmer! Unsere Nachbarn sind da sicher anderer Meinung.”

 

 

Über die H/W17-Kollektion

B: Die australische Buschblüte ist Thema unserer Kollektion. Wir wollten eine Kollektion erschaffen, die den Weg bis zur Blüte zeigt. Die Blume ist selten zu sehen, weil sie nur unter ganz bestimmten Bedingungen blüht. Man erzählt sich, dass die Pflanzen das Feuer und den Rauch eines Buschfeuers und danach heftige Regengüsse brauchen, um zu wachsen. Manchmal liegen die Samen 100 Jahre in der Erde und warten auf diese Bedingungen. Natur kann so magisch sein.”

 

 

Über die Arbeit mit der Schwester

B: “Das ist ziemlich genial – aber ich will Ihnen nichts vormachen… manchmal ist es auch anstrengend. Wir verbringen so viel Zeit zusammen und es geht meistens sehr hektisch zu. Aber ich weiß, dass da ein Sicherheitsnetz ist. Wir können uns aufeinander verlassen. Das würde ich gegen nichts eintauschen.”

T: “Wir verstehen uns wirklich sehr gut. Viele Leute können das nicht glauben. Keine Sorge, wir sagen uns schon ab und zu die Meinung, aber es tut gut, ehrlich sein zu können. Wir verschwenden nicht unnötig Zeit, sondern bringen die Dinge klar auf den Punkt. Das finde ich toll.”

 

Über den International Woolmark Prize

T: “Der Wettbewerb war eine Herausforderung. Wir mussten gleichzeitig unser Business weiterführen, was alles noch schwerer machte. Die Teilnahme hat uns als Designer weitergebracht. Wir haben uns verbessert. Herausforderungen sind immer eine gute Sache.”

 

 

 

Über das eigens entwickelte Spitzengarn aus australischer Merinowolle

B: ”Mit unserem Lieferanten in der Schweiz haben wir viel Zeit und Liebe in die Herstellung von Spitze investiert. Wir mussten viel ausprobieren und sind oft gescheitert. Wir wollten sehr feines Wollgarn verwenden, aber wenn das Garn zu dünn ist, bricht es. Am Ende hat es doch geklappt und wir haben unser Garn im März auf der Haute Couture Week in Paris vorgestellt. Dame Natalie Massenet, Vorsitzende des Fashion Council und Jurymitglied des International Woolmark Prize, hat mit Vogue.com über unseren Beitrag gesprochen: “Sie haben ein ganz neues Verfahren der Wollproduktion entwickelt. Dank Macgraw werden wir im Winter Spitze tragen können, ohne zu frieren. Für Frauen geht ein Traum in Erfüllung.”

 

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